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Wie gewinne ich Fans – Follower

Wie werden aus meinen zufälligen Hörern solche, die tatsächlich genug Interesse an meiner Band haben, um sich als Follower zu integrieren?

Phase 2 – Follower

Wie mache ich aus meinen Hörer:innen nun Follower?

Jetzt da potentielle Fans schon einmal über einen Kommentar auf Facebook gestoßen sind oder Eure Band live gesehen haben, auch wenn sie wegen einer anderen beim Konzert waren, wissen sie zumindest schon einmal, dass Ihr existiert. Wenn der nächste Schritt nicht gut geplant wird, vergessen sie Euch ab hier einfach wieder und die Arbeit war umsonst. Deshalb ist es wichtig, ihnen Inhalte zu liefern, die Interesse wecken (der Algorithmus von Instagram richtet sich nach den Likes und Kommentaren eines Posts, viel mehr aber daran, ob der Beitrag gespeichert wird oder nicht). Wenn es diese zufälligen Hörer:innen nun auf einen Eurer Social Media Channels schaffen, was wird sie dort halten? Was könnt Ihr ihnen bieten? Warum sollten sie Zeit damit verbringen, Euer Profil durchzuscrollen?

Als Artist geht es bei Euren Channels natürlich um Eure Musik, aber selbst wenn Ihr jeden Monat eine neue Single raushauen könntet, wär das bei weitem nicht genug Inhalt. In den sozialen Medien braucht es Input, Input, Input und bei so vielen Bands, bleiben eben die im Gedächtnis, die auch permanent Content liefern, selbst wenn ihre Musik nicht an Eure eigene musikalische Qualität herankommt. Was also tun?

 

Eure Marke

Als Band kreiert Ihr Eure eigene „Marke“. Das bedeutet, Ihr verfolgt ein eigenes Konzept, eigene Ziele und wollt mit Eurer Musik gewisse Themen aufzeigen, verarbeiten oder Euch eben einfach mit diesen beschäftigen. Die Follower wollen wissen, wofür Ihr steht und womit sie Euch in Verbindung bringen können. Was macht Eure Marke aus? Wer seid Ihr und wie passt Ihr in die Welt einer fremden Person, die einfach einen Eurer Songs cool findet? Vielleicht seid Ihr von Natur aus Spaßvögel und könnt genau damit punkten. Oder Ihr beschäftigt Euch mit kritischen Themen und setzt Euch in euren Songs damit auseinander. Zuhörer können sich mit Euch verbunden fühlen, egal um welche Themen es geht, aber wichtig ist es, sie diese Dinge sofort erkennen zu lassen, ohne ewig in Eurer Chronik scrollen zu müssen.

Eure Marke ist Programm! 

Ihr seid die coolen Jungs von nebenan, die frechen Mädels die kein Blatt vor den Mund nehmen, aber macht nicht nur Musik sondern fahrt vielleicht auch noch gerne Skateboard? Wer noch die BRAVO kennt, kann sich daran ein Beispiel nehmen. So geht es in dem Magazin zwar um Musik und bekannte Artists, viel mehr versucht es aber spannende Einblicke aus dem Leben der Stars zu präsentieren. Zeigt den Fans diese Dinge, da lassen sie vielleicht sogar mal einen Kommentar da und schon ergibt sich ein Gespräch (auf das Ihr unbedingt eingehen solltet, aber dazu gleich mehr).

Hier ein paar Tipps, wie Ihr Eure Marke schon auf den ersten Blick deutlich erkennbar machen könnt und den potentiellen Followern einen Grund gebt, tatsächlich zu subscriben.

 
Banner

Stellt in Eurem Facebook- oder YouTube-Banner diese Infos dar: Name + was macht Ihr + was bekommen Eure Subscriber

Das sieht dann zum Beispiel so aus: Bandname + Genre + wöchentlich 1x Video

Wichtiger noch als ein präsentes Bandlogo, welches man eher als Firma oder Werbung wahrnimmt, sind tolle Fotos von Euch. Sowohl im Banner, als auch in den Profilbildern und Ähnlichem, möchten die Leute Euch als Menschen sehen. Nehmt den Begriff “Marke” also nicht zu wörtlich. Wenn man sich erst einmal ähnlich stark etabliert hat wie beispielsweise Rammstein und andere große Bands und jeder Euer Logo kennt, kann es wieder von Vorteil sein, dieses zu nutzen. Für den Anfang solltet ihr aber mal mit Fotos von Euch selbst arbeiten, die auch zu Eurem Style passen.

 
Call-To-Action-Video

Die Follower persönlich anzusprechen ist wichtig, darum dreht ein kurzes Video von Euch und erklärt, was bereits in Eurem Banner im Kurzformat angedeutet wird. Erzählt wer Ihr seid, was Ihr macht und warum Ihr gerne hättet, dass Euch die Leute folgen. Worauf können sie sich freuen? Und letzten Endes, bittet sie einfach geradeheraus darum zu subscriben.

Tipp – Kollaboration: startet ein gemeinsames Projekt mit einer Band in Eurer Reichweite. Auf diese Weise werden die Follower der beiden Bands auf die jeweils anderen aufmerksam.

 

Social Media:

  • Profilbild: verwendet nicht Euer Logo sondern ein Foto von Euch selbst. Menschen wollen am liebsten Menschen sehen
  • täglich: 1 Foto posten + 15 bis 30 Minuten aufbringen, um mit Fans zu chatten (keinen Kommentar unbeantwortet lassen!)
  • wöchentlich: 1 Video posten (auch Call-To-Action Videos)
  • TikTok ist heute eine der wichtigsten Plattformen. Dort sollte man als Künstler unbedingt ein Profil haben und es pflegen
  • postet vor allem Fotos von Euch selbst und weniger Playlisten, Reviews oder Blogs. So etwas kann man zwischendurch bringen, wichtiger ist aber was Ihr macht
  • Mehrwert: wenn Euer Content genügend Mehrwert bietet, um die Leute dazu zu bringen, einen Beitrag zu speichern, triggert das den Algorithmus von Instagram und das ist das große Ziel des Ganzen. Diesen Punkt sollte man unbedingt berücksichtigen
 
 

Content-Ideen:

  • macht aus Euren wöchentlichen Proben ein Instagram Live Event
  • macht Straßenmusik und gebt das Geld an eine Charity (Videos/Fotos davon machen, protzt aber nicht mit der guten Tat)
  • macht alle paar Wochen ein privates Fotoshooting (viel Content für die kommenden Tage und Wochen)
  • postet etwas von Euren Einzelproben oder Euren privaten Hobbies
  • was posten andere, größere Bands in Eurem Genre?

 

Hier noch ein kleiner Tipp am Rande, den viele gerne vernachlässigen: nicht nur die Anzahl Eurer Follower sondern auch die Zahl der Kanäle denen Ihr selbst folgt ist ausschlaggebend. Vermeidet Leuten zu folgen, nur damit sie auch Euch folgen. Eure Follower-Zahl ist nur dann relevant, wenn diese Leute auch aktiv mit Eurem Kanal interagieren, also liken, teilen oder Beiträge speichern. Kurz gesagt: vermeidet “follow4follow”!

 

Unten geht’s zum letzten Teil des Artikels und damit endlich um die Fans! 🙂

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